Ein Fischfinder ist wie ein zusätzliches Teammitglied – ein Angelpartner, der unter dein Boot blickt und mögliche Fische anzeigt. Für die meisten Angler ist er ein wichtiges Hilfsmittel. Doch wie wählt man das passende Gerät aus?
Die wichtigsten Kriterien beim Kauf eines Fischfinders:
Einsatzgebiet: Wählen Sie nach Gewässer, Tiefe, Boot und gewünschter Bildgebung. Leistung: Die Wattzahl allein bestimmt weder Reichweite noch Bildqualität. Es gibt keine allgemeine Formel „Watt gleich zusätzliche Tiefe“; Geber, Frequenz, Montage und Wasserbedingungen sind gemeinsam zu betrachten. Frequenz: Übliche Sonarfrequenzen werden in kHz angegeben, beispielsweise 50, 83 oder 200 kHz. Niedrigere Frequenzen eignen sich häufig für größere Tiefen; höhere können feinere Details liefern. CHIRP sendet über einen Frequenzbereich. Entscheidend ist die konkrete Geräte-Geber-Kombination. Bildschirm: Wählen Sie Größe und Auflösung nach Ableseabstand, Montageplatz und gewünschten geteilten Ansichten. Eine allgemeine Mindestgröße von 7 Zoll gilt nicht. Seitliche Bildgebung: SideScan oder SideVü erfordern ein entsprechend ausgestattetes Gerät und einen kompatiblen Geber. GPS und Kartenplotter: GPS-Wegpunkte sind nicht gleichbedeutend mit Seekartenunterstützung. Prüfen Sie die tatsächlich verfügbaren Karten- und Navigationsfunktionen. Bedienung: Vergleichen Sie Touchscreen und Tasten für die Verwendung mit nassen Händen und bei Bewegung.
Die Montage des Fischfinders:
Heckspiegelmontage: Die Geberposition muss den Herstellerangaben entsprechen und frei von störender Luft oder Turbulenz sein. Durchbruchmontage: Sie benötigt eine Öffnung im Rumpf und eine geeignete professionelle, dauerhaft dichte Installation; sie ist nicht für jedes Boot oder jeden Geber vorgesehen. Innenmontage: Nur mit dafür geeignetem Geber und kompatiblem Rumpfaufbau. Luft, Sandwichkerne und ungeeignete Materialien können das Signal blockieren. Elektromotormontage: Prüfen Sie Halterung, Kabelschutz und Freigabe für den konkreten Motor und Geber.
Die Verwendung des Fischfinders:
Lesen Sie die Geräteanleitung und üben Sie mit Tiefenanzeige, Empfindlichkeit und unterstützten Sonarmodi. Frequenz, CHIRP, Kegelwinkel und geteilte Ansichten lassen sich nur verändern, soweit Gerät und Geber dies unterstützen. Unterscheiden Sie Fischsignale, Boden, Bewuchs und Störungen; ein Sonarbild ist keine sichere Fischbestimmung.
Bei der Auswahl eines Fischfinders müssen wir somit zahlreiche Faktoren berücksichtigen: von den Angelbedingungen über die technischen Parameter bis hin zur Art der Montage. Ein passender Fischfinder kann die Effizienz und das Vergnügen beim Angeln erheblich steigern. Es ist wichtig, unsere Anforderungen und das verfügbare Budget abzuwägen, um das für uns am besten geeignete Gerät zu wählen.
Auf unserer Website finden Sie zahlreiche ausgezeichnete Fischfinder. Im Folgenden geben wir einige Empfehlungen für unterschiedliche Anforderungen:
Lowrance HOOK Reveal 5 SplitShot: Die SplitShot-Ausführung kombiniert CHIRP und DownScan Imaging mit GPS; SideScan gehört nicht zu dieser Kombination. Achten Sie auf die genaue Ausführung und den enthaltenen Geber. Garmin STRIKER Vivid 7sv: Mit kompatiblem Geber unterstützt das Modell traditionelles CHIRP, ClearVü und SideVü sowie GPS. Prüfen Sie den Lieferumfang; GPS bedeutet nicht automatisch Unterstützung für Seekarten.